Standort-& Zielgruppenanalyse

Zielgruppen mit Schwung | Young Adult sucht Bowlingcenter

Bowlingcenter gehören in Deutschland fest zur urbanen Freizeitlandschaft. Sie verbinden Sport, Geselligkeit und Unterhaltung zu einem Erlebnis, das Familien, Freundeskreise, Firmen und ambitionierte Spieler gleichermaßen anspricht.

Bowling ist dabei längst mehr als Wettbewerb – es steht für gemeinsames Abtauchen aus dem Alltag, Gespräche zwischen den Würfen und ein Stück Popkultur, wie nicht zuletzt The Big Lebowski zeigt.

 

Doch bei aller Beliebtheit stellt sich auch hier die Standortfrage:  

Wie gut ist Deutschland eigentlich mit Bowlingcentern versorgt?

Wo Deutschland noch Bowling-Potenzial bietet

Die Kernzielgruppe des Bowlings lässt sich als gesellig, erlebnis- und freizeitorientiert beschreiben. Es handelt sich dabei weniger um klassische Sportler, sondern um Menschen, die Spaß, Gemeinschaft und Abwechslung suchen. Bowling ist generationsübergreifend, leicht zugänglich und vor allem in urbanen, freizeitorientierten Milieus fest verankert.

 

Für Zielgruppen wie Young Adults, Familien mit Kindern oder Best Ager stellt Nexiga umfangreiche soziodemografische Daten auf unterschiedlichen geografischen Ebenen bereit – von feinräumigen MikroPLZ bis hin zu Gemeinden oder Kreisen. Mithilfe dieser mikrogeografischen Daten lassen sich verschiedene Kundentypen räumlich abgrenzen und segmentieren, um gezielte Zielgruppenanalysen durchzuführen.

Wie gut ist Deutschland insgesamt mit Bowlingcentern versorgt – und wo bestehen noch ungenutzte Potenziale?

White-Spot-Scores – Wo Nachfrage gefragt ist

Unsere Karte (PDF) zeigt die bundesweite Verteilung der bei Nexiga erfassten Bowlingcenter sowie deren Versorgung auf Ebene der PLZ-Gebiete. Auf Basis eines „entfernungsgewichteten Scores“, der einem einfachen Gravitationsmodell folgt, wurde für jede PLZ ein Versorgungsgrad berechnet. Regionen mit mehreren Bowlingcentern sind entsprechend besser versorgt als ländliche Gebiete mit größeren Distanzen zu Centern. Allerdings bedeutet eine gute Versorgung nicht automatisch, dass diese Regionen auch wirtschaftlich attraktiv für neue Standorte sind – entscheidend ist das jeweilige Zielgruppenpotenzial.

 

In einem weiteren Schritt unterstützt eine geografische White-Spot-Analyse die Identifikation solcher Potenzialräume. Diese Methode dient dazu, räumliche Lücken („weiße Flecken“) in der bestehenden Marktabdeckung oder Standortverteilung sichtbar zu machen. Sie kommt häufig in den Bereichen Marketing, Standortplanung, Vertrieb, Infrastrukturentwicklung und Versorgungsanalysen zum Einsatz. Ziel ist es, Gebiete zu erkennen, in denen Nachfrage besteht, aber bislang keine ausreichende Abdeckung vorhanden ist – und somit Chancen für neue Standorte oder Maßnahmen zu eröffnen.

Beispielsweise zeigen sich hohe White-Spot-Scores insbesondere im Raum Aachen und Darmstadt, aber auch in den Regionen um Ulm und Passau.

Übrigens bietet Nexiga neben Bowlingcentern auch weitere Points of Interest (POI) wie Indoorspielsplätze, Trampolinparks oder Soccerhallen für Markt- und Standortanalysen an, die wir auch als Dienstleistung anbieten. 

Wer ist hier ein Dude?

Wer den „Dude“ in sich entdecken möchte, ist in einem Bowlingcenter genau richtig. Bowling ist längst kein Nischensport mehr, sondern eine Freizeitaktivität, die Menschen unterschiedlichster Generationen und Lebensstile zusammenbringt. Dennoch lassen sich einige besonders typische und affine Zielgruppen klar erkennen:

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