Flächennutzung | Marktdaten
*Gebietsebene, die zum Merkmal direkt lieferbar ist. Weitere Gebietsebenen auf Anfragen.
*Gemeinde, Kreis
Nutzungsarten
„Boden“ ist einer der Produktionsfaktoren in einer Volkswirtschaft und damit ein wertvolles Gut. Grundsätzlich gilt: Fläche kann nicht verbraucht werden, sie wird lediglich genutzt. Diese verschiedenen Nutzungsarten sind nicht statisch, sondern verändern sich mit den Anforderungen der Zeit. Nexiga weist 16 verschieden Flächennutzungen in Hektar aus:
- Gebäudeflächen (Wohnen und Gewerbe/Industrie)
- Freiflächen
- Bodenflächen
- Betriebsflächen (ohne Abbauland)
- Erholungsflächen (gesamt und nur Grünanlagen)
- Friedhofsflächen
- Verkehrsflächen (Straße, Weg, Platz, gesamt)
- Landwirtschaftsflächen
- Waldflächen
- Wasserflächen
- Flächen anderer Nutzung
- Versiegelungsquote
Eine weitere Differenzierung zwischen Grün- und Siedlungsfläche ist auf Anfrage möglich:
- Anteil Grünfläche (km²)
- Anteil Grünfläche (%)
- Anteil Siedlungsfläche (km²)
- Anteil Siedlungsfläche (%)
Wofür Daten zur Flächennutzung eingesetzt werden?
Welche Regionen eignen sich für neue Gewerbe- und Industriestandorte?
Daten zu Gebäude-, Betriebs- und Verkehrsflächen helfen, die Flächennutzungsstruktur von Gemeinden zu vergleichen und potenziell geeignete Regionen für neue Unternehmensstandorte einzugrenzen.
Wo besteht Potenzial für den Ausbau erneuerbarer Energien?
Informationen zu Landwirtschafts-, Frei- und Siedlungsflächen unterstützen die Vorauswahl von Gebieten für Solar- und andere Energieprojekte. Die tatsächliche Eignung muss anhand weiterer Standortkriterien geprüft werden.
Wie stark sind Gemeinden bebaut und versiegelt?
Versiegelungsquoten sowie Anteile von Siedlungs- und Grünflächen zeigen, wie intensiv Flächen genutzt werden. Das unterstützt kommunale Planungen, Klimaanpassungsmaßnahmen und die Bewertung von Entwicklungsbedarf.
Wo bieten sich Potenziale für neue Infrastruktur und Versorgungsnetze?
Die Verteilung von Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsflächen hilft, bestehende Siedlungsstrukturen zu bewerten und den möglichen Bedarf für Energie-, Telekommunikations- und Verkehrsinfrastruktur räumlich einzugrenzen.