Kundenstimmen auf den fiberdays 2026
In Frankfurt am Main gab es viel Raum für den Austausch rund um den Glasfaserausbau und die digitale Infrastruktur in Deutschland.
Nexiga präsentierte vor allem unterstützende Anwendungen rund um planungsrelevante Geodaten in der Telekommunikation – von der Standortauswahl über die Trassenplanung bis hin zur Kapazitätsbewertung.
Mit Kunden im Gespräch
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Insights
Kunden verrieten uns, welche Probleme Sie im Zusammenhang mit dem Glasfaserausbau beschäftigen.
Abb. Standteam Nexiga von links: Dirk Lohoff, Jochen Wetzel
Kundeninsights #1 bis #4
Wo lohnt sich Glasfaserausbau wirklich?
Problem # 1 von # 4
Begrenzte Ressourcen, aber viele potenzielle Ausbaugebiete. Wo fängt man an?
Mit präzisen Adress-, Gebäude- und Haushaltsdaten lassen sich Gebiete datenbasiert aber sehr gut bewerten:
- Haushaltsdichte erkennen
- Potenziale pro Ausbaugebiet berechnen
- Wettbewerber-Bandbreiten berücksichtigen
- ROI-basierte Priorisierung ableiten
Ergebnis: Investitionen fließen gezielt in die wirtschaftlich sinnvollsten Gebiete.
Welche Gebäude sind für den Glasfaserausbau (NE4) relevant?
Problem # 2 von # 4
Welche Gebäude sollen bei der Ausbauplanung priorisiert werden? Denn nicht jedes Gebäude ist gleich wirtschaftlich.
Detaillierte Gebäudeinformationen sind deshalb ein entscheidender Einflussfaktor für die Ausbauplanung. Mit Daten zu Wohneinheiten und Etagen lässt sich klar priorisieren:
- Mehrfamilienhäuser mit hohem Anschluss-Potenzial zuerst
- Aufwand vs. Ertrag kann realistisch erfolgen
- Materialeinsatz und personelle Ressourcen können besser kalkuliert werden
Ergebnis: Höhere Effizienz bei der Gebäudeerschließung und bessere Wirtschaftlichkeit.
Wie können Baukosten gespart werden?
Problem # 3 von # 4
Wie kann die Netzplanung effizient gestaltet werden? Denn in der Feinplanung zählt jeder Meter Tiefbau und verursacht immens hohe Kosten.
Mit georeferenzierten Adress- und Gebäudedaten sowie Informationen zu Neubauclustern und neuen Baugebieten oder Flurstücken können Netzbetreiber dem allerdings bereits vorab gut entgegenwirken:
- Trassen präzise planen
- Cluster effizient bilden
- Netze optimal dimensionieren
Ergebnis: Weniger Baukosten, effizientere Planung, schnellerer Rollout.
Wie erreicht man die nötige Anschlussquote?
Problem # 4 von # 4
Neue Zielgruppen erschließen, aber wo? Der Erfolg eines Ausbauprojekts steht und fällt mit der Vorvermarktung. Bevor der Ausbau überhaupt erst beginnt, gilt es ca- 30-40% Abschlüsse zu erreichen.
Mit der Anzahl Haushalte, sozioökonomischen Daten sowie Affinitäten zum Kommunikations- und Konsumverhalten können Anbieter ihre Zielgruppen besser eingrenzen, mit dem Ziel:
- Außendienst nur in vielversprechenden Gebieten
- Kampagnen gezielt ausspielen
- Fokus auf Gebäude mit hohem Potenzial legen
Ergebnis: Höhere Take-up-Raten und schnellere Entscheidungsgrundlagen werden für den Ausbau erzielt. Streuverluste eingegrenzt.
Und auch nach dem Ausbau bleibt Potenzial bestehen:
Im Rahmen der Nachverdichtung können bislang unerschlossene oder unentschlossene Haushalte gezielt angesprochen werden.
Auch hier helfen Daten, um:
- Gebäude mit hoher Abschlusswahrscheinlichkeit zu identifizieren
- gezielte Nachkampagnen zu steuern
- die Anschlussquote im Bestand weiter zu steigern
Zusätzlicher Effekt: Mehr Kunden auf bestehender Infrastruktur – bei vergleichsweise geringen Kosten.
fiberdays 27 | Save-the-Date
17.- 18.02.2027 | Frankfurt am Main
Relevanz von Hausdaten
Im Zentrum vieler Gespräche stand wie immer auch die Nexiga-Hausdatenbank, die umfangreiche Merkmale zu allen identifizierten Häusern in Deutschland liefert.
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Anzahl der Haushalte und Firmen pro Adresspunkt
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Flurstücke mit detaillierter Flächennutzung und Hausumringe
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Gebäude-Art, Anzahl Etagen, Gebäudenutzung
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Technik-Scores, Online-Streaming-Affinität, Sinus-Milieus
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Telekommunikationstypen und typisches Nutzungsverhalten
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Bereits verfügbare Bandbreite für jede Adresse in Deutschland
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und vieles mehr...
Mehr Informationen rund um die Nexiga-Gebäudemerkmale
finden Sie hier.
LoD2 - 3D-Gebäudemodelle
Generell bieten LoD2-Daten (Level of Detail 2) detaillierte 3D-Gebäudemodelle, die z.B. Dachformen und -Dachneigungen berücksichtigen. Zudem bieten diese eine wertvolle Grundlage für die präzise und effiziente Planung und Umsetzung des Glasfaserausbaus:
Planung der Kabelverlegung: Detaillierte Gebäudemerkmale helfen dabei, die optimale Route für die Verlegung der Glasfaserkabel zu planen. Dies kann Hindernisse wie Gebäude und andere Strukturen berücksichtigen und so eine effizientere Verlegung ermöglichen.
Kostenkalkulation: Mit genauen Informationen über die Gebäudehöhen und -formen können die Kosten für die Installation besser abgeschätzt werden. Dies umfasst die benötigte Länge der Kabel und die Anzahl der notwendigen Anschlusspunkte.
Zugangspunkte: LoD2-Daten können dabei helfen, die besten Zugangspunkte für die Glasfaserkabel zu identifizieren, insbesondere bei komplexen Dachstrukturen. Dies betrifft auch den Ausbau der Netzebene 4, die am Hausanschluss beginnt und sich bis zu den Anschlussdosen in den einzelnen Wohnungen oder Büros erstreckt.
Simulation und Visualisierung: Die Daten ermöglichen es, die geplanten Installationen in einer 3D-Umgebung zu simulieren und zu visualisieren. Dies kann helfen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.